Ersatzfreiheitsstrafen – Irrsinn pur

Ersatzfreiheitsstrafen. Ersatz wofür? Ach ja für nicht bezahlte Geldstrafen. Sie können oder wollen keine Geldstrafe zahlen, na dann geht es halt ab in den Knast.
Interessante Logik.

In Deutschland kann die Vollstreckung der Ersatzfreiheitsstrafe angeordnet werden, wenn die Beitreibung der Geldstrafe erfolglos war, oder keine hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet und der Verurteilte zahlungsunwillig ist. Siehe Artikel bei Wikipedia.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ersatzfreiheitsstrafe

Sie haben kein Geld mehr, um ihr Knöllchen für das Falschparken zu zaheln. Oder sind mit öffentlichen Verkehrsmittel schwarzgefahren? Können diese oder jenes nicht mehr begleichen. Dann geht es halt ab in den Knast.

Oder wie im Falle der 67-jährigen Rentnerin in Berlin, einfach mal Sterben. Dann braucht man auch nicht mehr in den Knast.

9 Mal schwarzgefahren, bereits das zweite Strafverfahren in dieser Sache? Zahlungsunfähig? Dann geht es für 9 Monate in den Bau!

Lesen Sie hierzu den Artikel bei Speigel Online unter Ersatzfreiheitsstrafen!
Und lesen Sie auch die Kommentare dazu.

Angeblich sitzen in Nordrhein-Westphalen, unserem bevölkerungsreichsten Bundesland, gerade 1000 Häftlinge ein, die unter Ersatzfreiheitsstrafen zu verbuchen sind.

Der Tag im Gefängnis wird mit 110.- Teuronen angegeben.

Also 1000 mal 110.- mal 30 Tage sind TÄTÄÄÄÄ 3.300.000 Euro für den Monat April! Mal 12 Monate.

39.600.000 Euros im Jahr 1013. 40 Millionen Euro. Allein nur für NRW.

Und da sind noch nicht einmal die Gerichtskosten mit reingerechnet.

Und ab 90 Tagessätzen sind sie vorbestraft! Und das steht dann im Zentralregister und wird dann nach 5 oder mehr Jahren wieder gelöscht.

Man muss nicht den Teufel an die Wand malen, aber scheinbar löst sich diese Republik durch ihre politsche Führungskaste von selbst auf.

Und glauben Sie bloß nicht, dass das nur im demokratischen europäischen System liegt.
Lesen Sie den Artikel des diesjährigen Pulitzerpreisträgers David Barboza in der New York Times.

http://www.nytimes.com/2012/10/26/business/global/family-of-wen-jiabao-holds-a-hidden-fortune-in-china.html?pagewanted=all

Soviel zum real existierenden chinesischen Kommunismus.

Oder recherchieren Sie mal über den Nepotismus in den lateinamerikansichen Staaten.

Um die 500 Millionen oder 550 Millionen der 89-jährigen Mutter des ehemaligen griechischen Ministerpräsidenten Papandreou, welche man in der Schweiz vermutet ist es sehr sehr still geworden.

Oder schauen wir nicht nach China oder Griechenland. Nein sehen wir uns den ehemaligen Geschäftsführer der deutschen Post an. Klaus Zuwinkel. Tja der zahlt 1 Millionen Euro und die 24 Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung sind auch schon vorbei. Mittlerweile macht ja die Staatsanwaltschaft Deals mit den oberen Herren und Damen. Schauen Sie sich das derzeitige Geplänkel um Wulff an.

Aber 9 Mal Schwarzfahren UND noch die Unverschämtheit zu haben, arm zu sein, ja der muss von der Straße verschwinden.

Ist nur ein Beispiel.

Also um das ganze zu verkürzen

ARMUT

Wir treffen uns dann mal dort zum Arbeiten.... Fotos: Robert & Mihaela Vicol

Wir treffen uns dann mal dort zum Arbeiten….
Fotos: Robert & Mihaela Vicol

FÜHRT

ZU DEM DA

Schöne Aussichten. Also bloß nicht arm werden oder Multimillionär sein und persönlich seine Steuerschulden mit der nächstbesten Staatsanwaltschaft verhandeln.

Schöne Aussichten. Also bloß nicht arm werden oder Multimillionär sein und persönlich seine Steuerschulden mit der nächstbesten Staatsanwaltschaft verhandeln.

 

In Spanien werden ja hunderte Familien zwangsentsorgt äh -geräumt, weil die Bangster ihr Geld haben wollen. Jetzt versucht die Judikative zumindest in Spanien dies zu verhindern.

Mein TIPP für Spanien. Steckt doch die Familien ins Gefängnis, weil sie total asozial sind und arm und auch noch arbeitslos. Und die 50 Prozent arbeitslosen Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind alle zu faul zum arbeiten, oder?

Ich erwarte von der politschen Parteioligarchie egal welcher Couleur endlich zu handeln. Und wenn die Gefängsnisplätze für die Armen nicht mehr ausreichen, ja dann, dann macht halt die Rheinwiesen in NRW wieder auf!

Zwangsräumung oder Suizid, was ist Ihnen lieber? Immobilien in Spanien und Italien günstig wie nie!

Herrlich diese zweite Hälfte dieser Nachricht. Endlich sind die Ferienimmobilien in Spanien und Italien günstig zu erwerben. Wahrscheinlich auch in Portugal und Griechenland.

Endlich günstig an den ersehnten Zweitwohnsitz in einem eisfreien europäischen Staat. Viele haben darauf lange gewartet und gespart. Hunderttausende von Wohnungen, Apartments und Häuser stehen in den südlichen Staaten zum Verkauf. Tendenz weiter steigend.

In Spanien nehmen die Zwangsräumugen zu. Schuld ist die steigende Arbeitslosigkeit. Immobilienkredite können nicht mehr bedient werden und die Banken sind ja hier bekanntlich unerbittlich. Für die Banken zählt ja nur die Bilanz. Menschleben lassen sich schwer bilanzieren, also weg damit.

Bankia vesucht durch ein Gebotssystem über 1000 Immobilien in Spanien loszuwerden, die teilweise nie bezogen wurden oder zwangsgeräumt wurden. Und denken Sie daran, dass wahrscheinlich die günstigsten und attraktivsten Immobilien schon vorab an Banker, Freunde und Bekannte zu günstigen Konditionen übereignet wurden. Würde mich nicht wundern, wenn in den nächsten Monaten solche Fälle auftauchen. Warten wir es gemeinsam ab und bis dahin unterhalte ich Sie mit diesem und den folgenden Artikeln.

Also allein die spanischen Banken benötigen fürs erste -sic – fast 60 Milliarden Euro, damit sie weiter ihren Geschäften nachgehen können. Eine Menge Geld denken Sie? Ja aber es gibt ja noch andere europäische Banken, die in der Falle sitzen.

Und genau diese Banken treiben ihre Geschäfte weiter voran. Bei der UBS hat ein Angestellter mit drei Kollegen fast 3 Milliarden Euro verzockt. Naja ist ja eine schweizerische Bank und geht die EU nur marginal an. Aber sicherlich gibt es solche Zocker bei fast jeder Bank.

Und nun versuchen die spanischen Banken (ersetzbar durch griechische, italienische usw. usv.) ihre Immobilien an den Mann zu bringen. Die Preise sind dramatisch gefallen und die Immobilienblase ist geplatzt, wahrscheinlich noch nicht vollständig.

Um Wohnraum muss man sich in den nächsten Jahrzehnten keine Sorgen machen, sofern man Geld hat.

Unerbittlich treiben die Banken ihre Kredite ein. Immobilienkredite die nicht mehr beglichen werden können von den Kreditnehmern. Egal in welcher Lebenslage sich der/die Betroffene/n befinden, ist der Bank ja erstmal egal. Hauptsache man kann was zu Geld machen. Egal ob die Familie vier Kleinkinder hat oder es sich um ein altes Ehepaar handelt, dass seinen Lebensabend in dem eigentlich abbruchreifen Haus der Urgroßeltern verbringen will. Mehrere Male den Kredit nicht bezahlt, dann ab auf die Straße. Der Staat hat ja mittlerweile den Offenbarungseid geleistet. Also hilft er lieber den Banken als seinen Bürgern. Das Stimmvieh ist ja nur alle vier Jahre wichtig und wird kurz vor der Wahl mit seltsamsten Wahlversprechen geködert. Aber 60 Milliarden für die spanischen Banken. Kein Problem.

So häufen sich nunmehr die Zwangsräumungen in Spanien und die ehemaligen Besitzer ziehen es lieber vor, vorher aus dem Leben zu scheiden, als auf der Straße dahinzuvegetieren wie ein Stück Vieh (Stimmvieh). Familienväter springen aus dem Fenster, andere erhängen sich. Die Liste wird sicherlich noch um einiges weitergehen, nur hier reicht der Platz in den Medien nicht aus, um alle einzeln aufzuzählen oder man versucht dies teilweise unter den Teppich zu kehren. Man will ja die Immobilien verkaufen.

http://www.welt.de/wirtschaft/article110558226/Zwangsraeumungen-treiben-Spanier-in-den-Selbstmord.html

Studien haben gezeigt, falls die Presse über Selbsttötungen berichtet, diese während des Berichtzeitraums dramatisch in die Höhe schnellen, um nach Beendigung der Berichterstattung wieder auf dem normalen Durchschnittswert zu fallen (Wien, Selbstmorde durch Zug).

Leider werden zu den Immobilienfotos nicht die Fotos der Verblichenen veröffentlicht. Wäre doch in unserer heutigen Zeit ein wahrer Verkaufsgag. Oder?

„Kaufen Sie diese Ferrienwohnung mit Blick auf die Altsatdt von Barcelona. Sie haben einen herrlichen Sonnenaufgang mit der Sicht aus diesem Fenster. Ebenso wie ihr ehemaliger Besitzer, der genau aus diesen Fenster vorletzte Woche gesprungen ist. Nein, er konnte diesen wunderschönen Rundblick nicht länger ertragen.

Da ich kein Werbefachmann bin, sollte man mir diese unkreative Anzeige nicht allzu sehr anlasten. Aber so oder so ähnlich könnte eine Anzeige aussehen.

In Italien ist die Lage noch nicht so dramatisch oder es wird nicht davon berichtet. In Südtirol bekommt man endlich wieder Immobilienschnäppchen, die sonst die bösen Italiener den deutschen Kaufinteressenten vor der Nase weggeschnappt haben. Wahrscheinlich gibt es auch Schnäppchen in der Toscana. Aber wahrscheinlich nicht. Die haben ja schon unsere deutschen – ach so armen – sozi-Politiker in den letzten Jahrzehnten aufgekauft. Aber halten Sie die Augen offen.

http://www.welt.de/finanzen/immobilien/article110556343/Krise-macht-Ferienhaeuser-in-Italien-zu-Schnaeppchen.html

Zusammenfassend muss gesagt werden, dass man wirklich Schnäppchen in den angeschlagenen und bereits angezählten südeuropäischen Ländern machen kann. Helfen Sie also bitte mit, dass es den Banken wieder gut geht. Den wenn es den Banken gut geht, dann wird es auch Ihnen gut gehen! Oder? Denken Sie auf keinen Fall an die Einzelschicksale. Das sind Loser, die genau dahin gehören, wo sie jetzt sind. Nämlich auf die Straße oder den Friedhof. Denken Sie an Ihr Wohlbefinden und geniessen Sie denn wunderschönen Ausblick über Barcelona/Madrid/Athen/Lissabon/Rom etc so lange es noch einen wunderschönen Ausblick gibt.