Ersatzfreiheitsstrafen – Irrsinn pur

Ersatzfreiheitsstrafen. Ersatz wofür? Ach ja für nicht bezahlte Geldstrafen. Sie können oder wollen keine Geldstrafe zahlen, na dann geht es halt ab in den Knast.
Interessante Logik.

In Deutschland kann die Vollstreckung der Ersatzfreiheitsstrafe angeordnet werden, wenn die Beitreibung der Geldstrafe erfolglos war, oder keine hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet und der Verurteilte zahlungsunwillig ist. Siehe Artikel bei Wikipedia.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ersatzfreiheitsstrafe

Sie haben kein Geld mehr, um ihr Knöllchen für das Falschparken zu zaheln. Oder sind mit öffentlichen Verkehrsmittel schwarzgefahren? Können diese oder jenes nicht mehr begleichen. Dann geht es halt ab in den Knast.

Oder wie im Falle der 67-jährigen Rentnerin in Berlin, einfach mal Sterben. Dann braucht man auch nicht mehr in den Knast.

9 Mal schwarzgefahren, bereits das zweite Strafverfahren in dieser Sache? Zahlungsunfähig? Dann geht es für 9 Monate in den Bau!

Lesen Sie hierzu den Artikel bei Speigel Online unter Ersatzfreiheitsstrafen!
Und lesen Sie auch die Kommentare dazu.

Angeblich sitzen in Nordrhein-Westphalen, unserem bevölkerungsreichsten Bundesland, gerade 1000 Häftlinge ein, die unter Ersatzfreiheitsstrafen zu verbuchen sind.

Der Tag im Gefängnis wird mit 110.- Teuronen angegeben.

Also 1000 mal 110.- mal 30 Tage sind TÄTÄÄÄÄ 3.300.000 Euro für den Monat April! Mal 12 Monate.

39.600.000 Euros im Jahr 1013. 40 Millionen Euro. Allein nur für NRW.

Und da sind noch nicht einmal die Gerichtskosten mit reingerechnet.

Und ab 90 Tagessätzen sind sie vorbestraft! Und das steht dann im Zentralregister und wird dann nach 5 oder mehr Jahren wieder gelöscht.

Man muss nicht den Teufel an die Wand malen, aber scheinbar löst sich diese Republik durch ihre politsche Führungskaste von selbst auf.

Und glauben Sie bloß nicht, dass das nur im demokratischen europäischen System liegt.
Lesen Sie den Artikel des diesjährigen Pulitzerpreisträgers David Barboza in der New York Times.

http://www.nytimes.com/2012/10/26/business/global/family-of-wen-jiabao-holds-a-hidden-fortune-in-china.html?pagewanted=all

Soviel zum real existierenden chinesischen Kommunismus.

Oder recherchieren Sie mal über den Nepotismus in den lateinamerikansichen Staaten.

Um die 500 Millionen oder 550 Millionen der 89-jährigen Mutter des ehemaligen griechischen Ministerpräsidenten Papandreou, welche man in der Schweiz vermutet ist es sehr sehr still geworden.

Oder schauen wir nicht nach China oder Griechenland. Nein sehen wir uns den ehemaligen Geschäftsführer der deutschen Post an. Klaus Zuwinkel. Tja der zahlt 1 Millionen Euro und die 24 Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung sind auch schon vorbei. Mittlerweile macht ja die Staatsanwaltschaft Deals mit den oberen Herren und Damen. Schauen Sie sich das derzeitige Geplänkel um Wulff an.

Aber 9 Mal Schwarzfahren UND noch die Unverschämtheit zu haben, arm zu sein, ja der muss von der Straße verschwinden.

Ist nur ein Beispiel.

Also um das ganze zu verkürzen

ARMUT

Wir treffen uns dann mal dort zum Arbeiten.... Fotos: Robert & Mihaela Vicol

Wir treffen uns dann mal dort zum Arbeiten….
Fotos: Robert & Mihaela Vicol

FÜHRT

ZU DEM DA

Schöne Aussichten. Also bloß nicht arm werden oder Multimillionär sein und persönlich seine Steuerschulden mit der nächstbesten Staatsanwaltschaft verhandeln.

Schöne Aussichten. Also bloß nicht arm werden oder Multimillionär sein und persönlich seine Steuerschulden mit der nächstbesten Staatsanwaltschaft verhandeln.

 

In Spanien werden ja hunderte Familien zwangsentsorgt äh -geräumt, weil die Bangster ihr Geld haben wollen. Jetzt versucht die Judikative zumindest in Spanien dies zu verhindern.

Mein TIPP für Spanien. Steckt doch die Familien ins Gefängnis, weil sie total asozial sind und arm und auch noch arbeitslos. Und die 50 Prozent arbeitslosen Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind alle zu faul zum arbeiten, oder?

Ich erwarte von der politschen Parteioligarchie egal welcher Couleur endlich zu handeln. Und wenn die Gefängsnisplätze für die Armen nicht mehr ausreichen, ja dann, dann macht halt die Rheinwiesen in NRW wieder auf!

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Kurze Gedanken über die heutigen Schlagzeilen vom 4. April 2013

Ich lese gerne die Internetausgaben der großen Tageszeitungen. Nicht nur die Tageszeitungen aus Deutschland, sondern rund um die Welt sind sie online verfügbar.

Die heutigen Schlagzeilen stellen wiedermal ein Sammelsurium des weltweiten Chaos dar. Ich brauche gar nicht die gesamten Texte lesen (geht ja auch auf weltonline nicht mehr, denn wenn man kein Abo hat, kann man nur noch 20 Artikel im Monat ohne Bezahlung frei lesen. Ist ja das gute Recht einer Zeitung, Geld zu verdienen. Trotzdem Schade.)

Heute: Die Welt

Natürlich ist die heutige Hauptschlagzeile die Gefahr eines drohenden Krieges auf der koreanischen Halbinsel.

Ein Blick auf die Weltkarte genügt, um zu wissen, dass es sich um einen überregionalen Konflikt handeln könnte. An Nordkorea grenzen neben Südkorea die beiden Supermächte China und Russland. Japan ist auch nicht so weit enfernt.

Der Koreakrieg der vom Juni 1950 bis Juli 1953 tobte, ist weitgehend vergessen, zumindest in Europa. In Korea sicher nicht.

Geschätzt wird, dass dem Koreakrieg ca. drei Millionen – 3.000.000 – Zivilisten zum Opfer fielen.

© Time Inc.

A girl standing in rubble from the Korean Civil war, carrying a baby in a sling on her back. Die Leidtragenden des Koreakrieges. Im wahrsten Sinnen des Wortes. © Time Inc.

Ca. eine Million Soldaten (koreanische, chinesische und amerikanische Soldaten liesen „auf dem Feld der Ehre“ ihr Leben.

Ein Friedensvertrag zwischen Nord- und Südkorea wurde nicht geschlossen.

Am 30. März 2013 erklärte Nordkorea, mit Südkorea im Kriegszustand zu sein.

Am 03. April 2013 wurde von der Militärführung in Pjöngjang ein Angriff mit Atomwaffen auf die USA offiziell genehmigt.

Mal sehen, was unsere Experten von der Konflikt- und Friedensforschung dazu meinen. Ich muss nicht habilitert haben, um zu erkennen, dass es auf dieser Welt einfach Geisteskranke gibt, die einfach keine Ruhe geben.

Der nächste Artikel befaßt sich mit Steueroasen. Offshore-Leaks.

Geheime Geschäfte. Klar sind diese Geschäfte geheim. Reiche bringen natürlich ihr Geld in Sicherheit. Nun gibt es halt einige Fakten dazu. Darunter sollen auch einige hundert Deutsche sein.

Wundert uns das. Habe wir es vorher nicht geahnt? Mit Fakten und Zahlen haben wir es nicht belegen können. Geahnt schon. Zig Zweitwohnsitze rund um die Welt. Nein, wer hätte das gedacht, dass es sich hierbei um zweifelhafte Geschäfte handelt. Wie Schuppen fällt es uns nun von den Augen.

Aber was solls. Mit guten Anwälten bekommen die Damen und Herren der „besseren“ Gesellschäft ja dann mit der Staatsanwaltschaft einvernehmliche Vorschläge unterbreitet, damit sie schlimmsten Falls einige tausend Euro zahlen und ein öffentliches „mea culpa“ abgeben.

Aber wehe ein alte Rentnerin klaut eine Tafel Schokolade im Supermarkt. Die trifft der „starke Arm“ des Gesetzes mit voller Wucht.

Gestörte Orgie. Lithographie von J. A. Koch und B. Genelli.

Das ganze erinnert irgendwie an das in Agonie liegende römische Imperium in seiner Endphase.

Und hier liegt nur einmal wieder eine Spitze des Eisberges vor. Die Gier mancher Menschen ist einfach grenzenlos.

Eine weitere Schlagzeile wiederum über Zypern. Dort sollen Beweise vernichtet worden sein

Wundert das irgendjemanden noch. Schwarzgeld? Jahrelang geahnt, wenn nicht sogar bekannt. Erst wenn es den Bach runtergeht, kommen diese „Beweise“ auf den Tisch.

Frau Merkel macht Urlaub

Soll sie doch machen. Aber uninteressantere Fotos habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Hört auf, uns mit dieser Dame zu langweilen. Tausende Blogger machen interessantere Reisen und bessere Fotos.

Und in Japan wird noch weiter Geld gedruckt.

Die Notenpressen dieser Welt bleiben nicht stehen. Egal ob in Nordamerika, Europa oder Asien.
Ich hätte gerne auch eine Notenpresse bei mir zu Hause. Da müßte ich mir keine Sorgen mehr machen. Aber das darf man ja nicht. Da macht man sich ja strafbar. So kann man halt auf oberster Ebene seine Schulden begleichen.
Für Otto Normalverbraucher illegal und strafbar.

Depardieus Wohnung in einem Wolkenkratzer in Grosny in Flamme aufgegangen

Depardieu ist ja jetzt ein großer Freund von Putin. Steuern in Frankreich zahlen ist ja jetzt megaout. Lieber nach Russland und weniger Steuern zahlen.
Ein Apartment in Grosny. Aha. IN GROSNY????? Was will man mit einer Wohnung in Grosny. Grosny, da war doch irgendwas. Ach ja, die Unruheregion Tschetschenien.
Herr Depardieu mag ein großer Schauspieler gewesen sein, aber hier scheiden sich wohl die Geister.
Mein Anlagetipp für Herrn Depardieu, wenn er nicht weiss wohin mit seinen Millionen: Kabul, Pjöngjang und Damaskus sind auch tolle Orte, wo demnächst Luxuswolkenkratzer entstehen.

Mein Ratschlag an Herrn Depardieu. Lieber weiter durch die Welgeschichte fliegen und in die Flugzeugkabine urinieren.

Mittwochslotto. Ziehung ungültig

Tja jetzt heißt es wohl 6 aus 47. Nicht mal das bekommt das ZDF hin. Was solls.

40 Milliarden Dollar Prozess um Michael Jacksón

Die Familie von Jackson will 40 Milliarden Dollar vom Konzertveranstalter AEG. Nein nicht der deutsche Elektrokonzern (aufgelöst 1996) sondern der Konzertveranstalter aus Los Angeles.

Da sieht man mal, was Singen so einbringt. 40 Milliarden. Haben Haben Haben. GELD. Mehr. Bin ich froh, dass mir die Musik vom Michael nie gefallen hat. Nein, nicht der Erzengel Michael, sondern Herr Michael Jackson, seines Zeichen Barde und Tänzer. Beides mehr schlecht als recht.

Als könnte die Familie nicht von den Tandiemen die nächsten 71 Jahre gut leben. Danke ans Urheberrechtsgesetz. Man sollte es auf 200 Jahre ausweiten, damit auch noch die Ur-Ur-Ur-Urenkel davon gut leben können.

Was würden sie mit 40 Milliarden Dollar machen? Die Welt retten? Dann sind sie, mit verlaub, ein Idiot, äh Entschludigung, ein Gutmensch.

Dem Irrsinn sind keine Grenzen mehr gesetzt.

Es gibt keine Grenzen mehr, Staatsgrenzen ja, aber keine moralischen mehr. Man könnte auch die Gehälter von irgendwelchen Fussballstars hernehmen. Und die menschliche Herde genannt Fans rennt den Sängern und Fussballern in Scharen hinterher. Wie die Lemminge.

Exkurs: Wußten sie, dass es Echte Lemminge, Moorlemminge, Waldlemminge, Halsbandlemminge, Steppenlemminge und Mull-Lemminge gibt. Ich nicht. Na, da haben sie und ich wenigstens durch diesen Artikel noch etwas dazu gelernt. Zwar nicht über die Gier mancher Menschen, aber über Lemminge. Ich habe auch noch den Berglemming vergessen. Wie konnte ich nur.

Wurde beinahe übersehen. Der Berglemming.

Wurde beinahe übersehen. Der Berglemming.

Ziemlich putzig dieser Berglemming und lenkt auch erfolgreich von der 40 Milliarden Klage ab.

Mein Ratschlag: Sucht euch endlich Vorbilder. Menschen die die Welt zum postiven verändern und zwar durch ihr Verhalten, ihre Taten oder ihr Wissen. Und nicht erwachsene Männer, die einer aufgeblasenen Schweinsblase hinterrennen und versuchen diesen „Ball“ in ein rechteckiges Etwas zu treten. Oder Männer, die stundenlang im Kreis fahren, riesigen Lärm und Luftverschmutzung verursachen und nichts zum Wohle dieses Planeten beitragen. Was wäre das für ein Tag, an dem der Literaturnobelpreisträger genau soviele fanatische Fans hätte, wie ein Fußballstar. Oder der Nobelpreisträger für Medizin. Was wäre das für ein Tag.

Obama regt sich über die Epidemie der Waffengewalt auf.

Nun gibt es im Bundesstaat Connecticut das schärfste Waffengesetz für Sturmgewehre. Hmm richtig so. Sturmgewehre gehören einfach nicht in Kinderhände. Schon seltsam, oder?

Aber weiter brav Waffen in alle Teile der Welt exportieren. Man muss aber auch sich leider eingestehen, dass es auf dieser Welt immer wieder Menschen gibt, bei denen freundliches Reden nichts hilft und die nicht mit Wattebäuschen in Schach gehalten werden können. Irgendwie einscheint einem die Welt als großes Irrenhaus und in manchen Ländern sitzen Wahnsinnige an den Schalthebeln.

Der franzöische Premierminister meldet sich im Fernsehen zu Wort

Mein erster Gedanken. Ist schon Zeit für die Neujahrsansprache. Habe ich einige Monate verschlafen. Nein. Das übliche Geplänkel von Politikern.

Die Tschechen sind sauer auf die EU-Fahne

Da hängt nun unverfroren die EU-Fahne neben der tschechischen Fahne auf der Prager Burg. Nun fühlen sich gleich die Tschechen an die Nazis erinnert und befürchten schlimmstes. Recht haben sie. Die böse EU. Natürlich dürfen wieder die Nazis herhalten. Was wäre, wenn Deutschland einfach aus der EU austritt und nichts mehr mit der EU zu tun hat. Keine „teutschen“ Steuergelder, keine „teutschen“ Auflagen an die bankrotten Staaten. Also nichts mehr an der EU „teutsch“. Wer muss dann für die EU herhalten, wenn diese Vergleiche nicht mehr wirksam sind. Wo wäre dann die griechische, zyprische, spanische, portugiesische, italienische Polemik. Die Polemik dieser Staaten würde ebenso bankrott gehen wie das Finanzsystem derselbigen.

Sport lassen wir außen vor. Wie bei jeder Tageszeitung bei mir, fliegt der Sportteil als erstes in den Papierkorb, wo er zurecht hingehört.

British Airways bestellt 18 Dreamliner

Und ich dachte der 1. April wäre vorbei. Der Dreamliner Boeing 787 hat eigentlich Startverbot wegen seiner defekten Batterien. Würden sie eine Auto kaufen, dass nicht auf der Straße fahren darf? Klar, wenn ich ein Scheich wäre schon. Dann würde ich mir auch gleich ein riesiges Anwesen kaufen und mit den nicht zugelassen Fahrezugen darauf hin und her fahren.

Deutsche Bank weißt anscheinend einen Milliardenverlust nicht aus

Nun schaltet sich die Bundesbank ein. Und ein Team fliegt nacht New York. Warum New York? Hat die deutsche Bank nicht ihren Hauptsitz in Frankfurt am Main. Habe ich da was falsch verstanden. Milliardenverslust. Nicht aufregen. Irgendjemand anderes wird das Geld schon haben. Kein Grund zur Sorge. Oder doch. Darf dann der Steuerzahler wieder einspringen? Oder wird er dann zwangsenteignet? Wie wäre es dann wieder mit einer „Bad Bank“? Man könnte ja Aktien herausgeben und jeden Bürger dazu verpflichten, Aktien von dieser „Bad Bank“ zu kaufen. Gibt es eigentlich auch eine „Good Bank“?
Macht nur weiter so mit euerer Globalisierung und wohnt in euren „Gated Communities“.

Interessante Nachrichten gab es jedoch aus der Astrophysik

1. Man hat dunkle Materie gefunden

2. Ein schwarzes Loch scheint einen riesigen Planeten zu verschlingen.

Schwarzes Loch. Im Universum! Nicht zu finden in manchen Staatsaushalten oder Banken.

Schwarzes Loch. Im Universum!. Nicht zu finden in manchen Staatsaushalten oder Banken.

Schwarze Löcher gibt es ja nicht nur in der Astrophysik, sondern auch in den Haushaltskassen. Außerdem scheinen sich auch manche schwarze Löcher bei einigen Banken aufzutun. Man muss also nicht in ein Elektronenteleskop schauen, um schwarze Löcher in einer Entfernung von mehreren millionen Lichtjahren zu finden, sondern kann auch vielleicht nach New York fliegen. Vielleicht findet sich dort ebenfalls ein schwarzes Loch. Schwarze Löcher kann man recht gut in der Astrophysik erklären. Manche real existierenden schwarzen Löcher bei Banken und Staatshaushalten jedoch lassen sich nur schwer erklären. Oft können sich Beteiligte an nichts erinnern.

Eigentlich könnte ich noch weiterschreiben. Vielleicht ein ganzes Buch zu den heutigen Schlafzeilen, äh Schlafzeieln. Aber irgendwie ist die Luft raus. Der Wille ist stark, aber das Fleisch ist schwach.

Morgen gibt es wieder mehr Irrsinn und Wahnsinn aus der ganzen Welt.

Volksverdummung tagein tagaus.

Wann hört endlich diese Volksverdummung auf. Betrachtet man sich die Medien, egal ob Rundfunk, Fernsehen oder den Printbereich, so drängt sich einem förmlich die Frage auf, ob diejenigen, welche die Reportagen, Artikel und Bilder veröffentlichen, auch glauben, was sie da sagen oder zeigen. Ausnahmen gibt es natürlich und bestätigen nur die derzeitige Regel

Egal welche Statistik man betrachtet, die sich gerade mit den Arbeitslosenzahlen oder dem gefühlten Wohlbefinden der Bürger beschäftigt, alle erscheinen wie aus einem Paralleluniversum stammend. Heute geht es der Wirtschaft gut, in zwei Wochen entlässt sie tausende Mitarbeiter aus wirtschaftlichen Gründen. Das es ein natürliches auf und ab gibt, nicht nur eine aufsteigende Linie, sondern Wellenformen, genauso wie in den meisten privaten Leben der Menschen, mag verständlich sein. Doch diese Wellenbewegungen werden in immer kürzeren Abständen verändert. Es scheint schon keine Wellenbewegung mehr zu sein, sondern eher krampfartige Anfälle innerhalb des Systems. Nervöse Zuckungen in der beginnenden Agonie.

Der Bildungsstand der meisten in Europa lebenden Menschen dürfte heutzutage noch nie in der gesamten Geschichte so hoch gewesen sein. Und je nach Bildungsstand geht man mit den täglich auf einen einprasselnden Informationen kritisch ins Gericht. Selbst die sogenannten „bildungsfernen“ Schichten sind heute weitaus kritischer als vor hundert Jahren. Ein Aussage, die sicherlich auch einigen Widerspruch verdient.

Doch gerade wegen dieser kritischen Auseinandersetzung mit den Medien, löst sich eine Protestwelle nur erst aus, wenn es an die eigenen finanziellen Belange geht. Geht es einem gut und hat man viel zu arbeiten, erhält man keine Zeit, um über das Bestehende nachzudenken. Die Kritik an dem System, egal ob es eine Demokratie, eine Diktatur oder Oligarchie ist, wird verdrängt. Die Oligarchie und die Diktatur erschweren aufgrund der systemimmanenten Repressalien dem kritischen Umgang mit dem eigenen System. In einer Demokratie mag es für viele einfacher sein, sofern sie nur wollen.

Doch gerade die derzeitige Propagandamaschinerie erscheint es dem mündigen Bürger zu erschweren, sich ein eigenes Bild der Zustände zu verschaffen. Und das ist natürlich von den Herrschenden gewollt. Diese Damen und Herren sind mittlerweile so weit vom Durchschnittsbürger entfernt, dass der Kontakt nur noch über die Propagandamaschine funktioniert. Sicherlich nimmt die Legislative die Schwingung schon wahr, dass es brodelt. Deswegen werden immer neue Gesetze erlassen, die die Bewegungsfreiheit des Einzelnen immer weiter einschränken. Dies lässt die Schlussfolgerung zu, dass man ganz oben Angst hat. Die Exekutive muss die Legislative schützen und nicht nur in einigen wenigen europäischen Staaten. Die Schrei mancher Politiker nach Beschneidung von Grundrechten wird hinter vorgehaltener Hand immer lauter. Natürlich sagt man es dem Bürger nicht ins Gesicht. Das wäre zu offensichtlich und würde sicherlich ungewollte und vor allem unschöne Reaktionen hervorrufen.

Ohne Internet würde der Austausch von Meinungen der Staatsbürger extrem erschwert. Und auch hier kommt man schnell wieder mit neuen Abgaben in die Tür gefallen. GEZ-Gebühren für alle internetfähigen Rechner. Ja nicht viel Geld. Keine Ahnung, wie viel es genau ist. Es ist nur wieder ein kleiner Stich für jeden, aber der ein oder andere merkt ihn schon. Man sieht ja gerade in totalitären Regime wie China, dass hunderttausende von Zensoren daran arbeiten, die Meinungsfreiheit seiner Staatsangehörigen einzuschränken. Aber selbst die tausende, die dies versuchen, schaffen es nicht den Austausch über das Internet vollständig in systemkonforme Bahnen zu lenken. In Dubai und anderen arabischen Staaten ist selbst das Blackberrysystem nicht funktionsfähig, weil in diesen Staaten die staatliche Kontrolle nicht aus der Hand gegeben werden soll. Und genau dahin scheinen wir uns hinzubewegen. Nicht mit Überschallgeschwindigkeit, aber immerhin im Schneckentempo.

Die staatliche Überwachung nimmt immer weiter zu. Eine Meldung vor einigen Monaten lies aufhorchen, das der Verfassungsschutz an die 37 Millionen Emails überwachte, um staatsfeindliche und oder kriminelle Elemente dingfest zu machen. 213 verwertbare Hinweise wurden gefunden. Also schreiben sie bloss nichts in ihren Emails über Sex – Bomben, Umsturz innerhalb ihres Hamsterkäfiges oder sonstiger Schlagwörter, nach denen gesucht wird. Leider gibt es vom Verfassungsschutz keine Liste, nach welchen Schlagworten genau gesucht wird.
Aber wir wollen ja die Arbeit dieser Herren nicht erschweren. Fraglich ist und bleibt natürlich, wen sie genau schützen. Leider habe ich keine Kontakt zu den ehemaligen Stasimitarbeitern, die im heutigen Staatsschutz arbeiten. Aber so ist das.
Machen sie sich Gedanken über diese Situation.

Wahrscheinlich habe ich bereits schon ein Spyprogramm auf meinem Computer, da ich nicht nur auf die öffentlich-rechtlichen Sender zugreife, und mir auch anderweitige Meinungen im Internet durchlese.

Das, was mich ärgert, ist die Bevormundung. Ich denke selbständig und kritisch. Hierzu brauche ich niemanden, der mir vorschreibt, was ich lesen darf und was ich denken soll. 1984 ist hoffentlich nur ein gut geschriebener Roman. Dieses Gängeln fördert eher eine Trotzreaktion als Verständnis für diese Notwendigkeit. Jugendgefährdende Schriften und Bilder sind auch ein beliebtes Thema. Betrachte ich mir den Zustand der Welt, ihre Kriege, ihre Gewalt, so erscheinen mir pornografische Werke als ein verschwindendes Übel zu sein. Aber wie es ja den jungen us-amerikanischen Soldaten im Vietnamkrieg ging, dass sie mit achtzehn Jahren für ihr Land sterben durften, aber erst mit 21 Jahren ein Bier trinken, erscheint doch als sehr zynisch. Wenn ich ein sehr bösartiger Zyniker wäre, dann würde ich schreiben, dass den gefallenen Soldaten wenigstens das lange Dahinsiechen an einer Leberzirrhose erspart geblieben ist. Dies will ich aber nicht, denn ich will nicht das Ansehen dieser Soldaten beschmutzen. Das liegt mir fern. Es soll nur den staatlichen Irrsinn aufzeigen, mit dem wir uns tagtäglich auseinandersetzen müssen.

Ich trete für Meinungsfreiheit und auch Gedankenfreiheit ein. Man sollte über alles nachdenken und diskutieren dürfen, auch wenn sich diese Gedanken nicht in konforme Schemen pressen lassen. Sollten sie krankhaft sein oder auch kriminell, so werden sie von den meisten Mitmenschen als solche erkannt und dementsprechend behandelt. Dafür brauche ich keinen Aufpasser, der mir die Worte in den Mund legt.

Kindle 3G im außereuropäischen Einsatz

Wer viel unterwegs ist, kann nicht seine Bibliothek in zwei Koffer packen und mit sich rumschleppen.
Reist man viel, gestaltet sich der Einkauf von deutsch- oder englischsprachigen Büchern und Zeitungen/Zeitschriften oftmals als schwierig. Und was mache ich im Urlaub mit meinen Büchern, die ich ausgelesen habe? Verschenke ich sie? Werfe ich sie in den Mülleimer? Oder befördere ich sie wieder im Koffer nach Haus? Gepäck ist bei Flugreisen knapp bemessen und Übergepäck sehr teuer. Deswegen mußte eine andere Lösung gefunden werden.
Eigentlich wollte ich mir kein elektronisches Lesegerät anschaffen. Papier bleibt Papier. Ein Buch in der Hand zuh halten ist schon etwas anderes, als ein Handy/Computer etc.
Deswegen war ich sehr skeptisch.
Aber einen Versuch war es wert.

Die Entscheidung war abhängig von Preis, Gewicht, Leistungsfähigkeit des Akkus und Erreichbarkeit.
Entschieden habe ich mich für den Kindle 3G mit Tastatur.

Bestellung bei amazon.com
So gab ich meine Bestellung in Asien bei Amazon auf. Nicht etwa bei Amazon Deutschland, sondern direkt  in den USA.
Hier bestand ein Preisvorteil durch den damals starken Euro gegenüber dem US Dollar.
Durch den internationalen Versand und den anfallenden Einfuhrzoll blieb letztendlich nicht viel übrig vom Preisvorteil.
Eigentlich kann man als Tourist bei Ausreise diesen Einfuhrzoll abzüglich Bearbeitungsgebühren wieder erhalten, jedoch hat Amazon USA dem Päckchen keine Rechnung beigelegt und bei Übergabe des Päckchen durch die Post fand ebenfalls keine Übergabe einer Zollbestätigung statt.
Der Einfuhrzoll wird sofort durch Amazon bei Bestellung erhoben. Tagesaktuell sind diese Wechselkurse nicht.
Sollte man sich tatsächlich die Mühe machen und viel Zeit haben, dann ist man sicherlich einen Tag damit beschäftigt, den Einfuhrzoll zurückzufordern. Darauf habe ich dann verzichtet.

Ein weiteres Problem stellt dann der Zeitraum der Herstellergarantie da. Sowohl aus den USA bezogene Geräte als auch hier in Deutschland erhalten nur 1 Jahr Herstellergarantie. Wohin sind nun unsere alten zwei Jahre Garantie hin verschwunden. Wahrscheinlich darf man sich hier auch wieder in Brüssel bedanken.

Der Kindle kam mit USB-Ladekabel. Man muss sich also zusätzlich ein USB-Netzteil besorgen, um den Kindle zu laden oder dies in Verbindung mit einen Computer machen.
Menü und Bedienungsanleitung gab es in englisch. Kein Problem also.
Ausgeliefert wird er auch gleich mit dem eigenen Benutzerkonto bei Amazon.

Und hier lagen auch die Vor-und Nachteile des Kindle im außerdeutschen Einsatz.

Vorteile, um Inhalte bei Amazon USA  zu beziehen
Das Angebot bei Amazon USA ist wesentlich größer als das bei Amazon Deutschland. Dies hängt wahrscheinlich mit der deutschen Buchpreisbindung zusammen.

Die Preise sind durch den Wechselkurs Euro/US Dollar günstiger.
Z.B. Die Zeit kostet in den USA 11,99 US-Dollar; in Deutschland 11,99 Euro.

Mittlerweile gibt es viele kostenlose Angebote für die ebooks bei amazon.com.
Es fallen zumindest in Brasilien, keinerlei Gebühren mehr an. Die Bücher werden kostenfrei für den Nutzer an dessen Kindle per 3 G übertragen.
Durch den geschwächten Euro, sind natürlich auch die Preise für den Nutzer von amazon.com gestiegen. Trotzdem immer noch günstiger als bei amazon.de

Nachteile
Nicht alle deutschsprachigen Kindle-Angebote sind über die USA  zu beziehen. Das nervt, gerade bei Büchern.

Lesbarkeit

Die Lesbarkeit bei dem Kindle Gerät empfinde ich als sehr gut. Eigentlich habe ich mit Spiegelungen bei Sonneneinstrahlung gerechnet, dies war aber nicht der Fall.
Das es kein Backlight gibt, um auch bei völliger Dunkelheit lesen zu können war mir von Anfang an klar. Ebenso wie ein Buch aus Papier benötigt der Kindle eine externe Lichquelle. Nicht immer ist die externe Lichtquelle stark genug, um mit Genuss zu lesen. Dies kann jedoch durch die eine andere Schriftgröße am Kindle behoben werden. Ein Klick und schon geht die Schriftgröße von 12 auf 14. Es gibt insgesamt 8 einstellbare Schriftgrößen.

Akkulaufzeit
Die lange Akkulaufzeit fand ich besonders erstaunlich. Da ich oftmals am Tag Zeitung und Bücher lese, hatte ich damit gerechnet, den Kindle schon nach einigen Tagen oder sogar Stunden wieder aufladen zu müssen.
Nein er hielt wirklich über ein Monat durch, danach 3 Wochen, danach wieder über 1 Monat. Natürlich abhängig vom Leseverhalten.

Nachdem ich ihn jetzt über ein Jahr genutzt habe, komme ich zu einem immer noch guten Ergebnis des Akkus. Die lange Laufzeit bleibt beim Akku bis jetzt erhalten. Manchmal kommt es jedoch nach einer Aufladung jedoch vor, dass der Akku innerhalb weniger Tage seinen Geist aufgibt und erneut geladen werden muss. Woran das liegt, kann ich nicht sagen. Danach geht er wieder über Wochen.

In der aktuellen Diskussion in Deutschland über nicht austauschbare Akkus kann nur von Amazon gefordert werden, dass der Hersteller doch bitte ein Gerät entwickeln sollte, dass über einen Akku verfügt, den man dann auch selber austauschen kann. Ich habe kein Interesse daran, dass ich das Gerät nach zwei oder drei Jahren ainschicken muss, um den Akku austauschen zu lassen oder mir ein neues Gerät zu kaufen. Hierzu sollte sich Amazon noch einige Gedanken machen, um die Müllberge der Welt nicht noch weiter mit elektronischen Schrott anwachsen zu lassen.

Verwendung von 3G
3G sollte man nicht dauerhaft eingeschaltet lassen. Nur zum Runterladen verwenden. 3G ist ein Stromfresser.

Erreichbarkeit im Ausland
Und nun zur Erreichbarkeit im außereuropäischen Ausland (Asien, Südamerika).

In folgenden Ländern habe ich die Erreichbarkeit getestet.

Brasilien. China, Indonesien, Kambodscha, Malaysia, Singapore und Thailand.

In den Haupt- und Großstädten ist natürlich der Empfang kein Problem.
3G ist abhängig von der jeweiligen Netzabdeckung.
Im Dschungel, weit entfernt von jeglicher Zivilisation, kann man man natürlich den Empfang nicht voraussetzen.
Doch in allen Ländern Asiens hatte ich auch bei schlechten Wetter guten bis sehr guten Empfang. Die Tages- oder Wochenzeitungen wurden bei eingeschaltetem 3G automatisch pünktlich geliefert

Brasilien stellte hier die Ausnahme da. Aufgrund der mangelhaften Technik der Mobilfunkanbieter kann oftmals am Wochenende (hohes Telefonaufkommen im Funknetz) und bei starken Regenfällen der Empfang vollständig ausfallen. Dies ist natürlich von Ort zu Ort verschieden. Flächendeckender Empfang, selbst in den Ballungsräumen, ist nicht gegeben.

Sie können auch direkt bei Amazon USA nachsehen, an welchen Orten die Erreichbarkeit von 3 G gegeben ist (Karte).

Kartenlink: http://client0.cellmaps.com/viewer.html?cov=1

Wi-fi

Der Kindle 3G kommt ebenfalls mit Wi-fi. Flughäfen, Schnellrestaurants, Kaffeeshops bieten ihren Kunden oftmals kostenloses Wi-fi-Zugang an. So können Sie dann kostenfrei durch den Webbrowser im Internet surfen oder nach neuen Büchern stöbern. Ebenfalls im eigenen oder fremden Netzwerken zu verwenden. Aber erwarten Sie nicht zu viel vom mitgelieferten Webbrowser. Das Laden nimmt wesentlich mehr Zeit in Anspruch als man von einem Computer oder Notebook her gewohnt sind.

Deutsche Bücher im Ausland
Ein Nachteil des Kindle im außerdeutschen Einsatz ist, dass man die deutschsprachigen Gratis-Bücher nicht kostenlos erhält. Sie müssen für den Versand über 3G 2 US-Dollar bezahlen, auch sind die Preise für englischsprachige Bücher höher als in den USA.

Hier bleibt einem nur der Umweg, die Gratisbücher über das Gutenberg-Projekt über Computer auf den Kindle zu laden. Umständlich, aber funktioniert.

Mittlerweile kann man in Brasilien (Stand Aug. 2012) die Gratis-Bücher kostenlos über 3G beziehen. Wie es akutell im asiatischen Raum ist, kann ich nicht sagen.

Mein TIP! Laden Sie Ihre deutschsrpachigen Kindleinhalte vor der Reise auf den Kindle. So sparen Sie Kosten und haben eine größere Auswahl als im Ausland.
Vergleichen Sie aber auch die Preise vorher, den im Ausland kommen Sie billiger an Ihre deutsche Tageszeitung als in Deutschland selber. Sie müssen hier Ihren Kindleaccount von Deutschland in die USA verlegen und direkt von Amazon.com laden. In Asien ist es vorgekommen, dass ich nicht die Buchpreise der deutschsprachigen Amazonseite einsehen konnte. Man erhielt nur den Hinweis, dass das digitale Buch an meinem Ort nicht verfügbar sei.

Tageszeitung und Magazine im Ausland:

Bei Amazon.com haben Sie ein weitaus größeres Angebot an Tageszeitungen und Magazinen als in Deutschland. Leider werden viele englischsprachige Zeitungen und Magazine nicht in Deutschland angeboten.

Sie haben eine 14-tägige Testphase, in welcher Sie die Zeitung kostenlos ausprobieren können. Je nach Erscheinungsart, ob täglich, wöchentlich oder monatlich erhalten Sie eine bis 14 Ausgaben kostenlos. Das Probeabo wird nicht automatisch gekündigt. Das müssen Sie selber online in Ihrem Account tätigen.

Mein Zeitungstip:

Sie wollen eine englischsprachige Tageszeitung: Nehmen Sie die von Reuters. Aktueller Preis (Aug. 2012) 5,49 US-Dollar. Unschlagbar. Jede größere Tageszeitung weltweit bedient sich der Nachrichtenagentur Reuters. Meist werden die Artikel 1 zu 1 übernommen. Die Zeitung kommt mit einigen schwarzweiß Foto. Inhaltlich zum Großteil Nachrichten aus Amerika, aber im Bereich Wirtschaft, Sport international. Ebenfalls ein Auge auf die Geschehnisse in der Welt. Sehr informtativ und sehr günstig.

Tips zum Speichern der Tageszeitung

Magazine und Tageszeitungen werden nach einiger Zeit automatisch und unwiderruflich von Ihrem Kindel gelöscht.

Tageszeitungen nach sieben Tagen. Wollen Sie die Tageszeitungen speichern, müssen Sie dies aktiv bestätigen durch „Keep this issue“. Natürlich können Sie sie später wieder löschen. Ebenso müssen Sie sich per 3G verbinden. Machen Sie dies nicht, sind die Zeitungen und Magazine, obwohl Sie sie bezahlt haben, nach einiger Zeit automatisch gelöscht und nicht mehr abrufbar. Das ist dann mehr als ärgerlich.

Das Gewicht ist beim Transport nicht aufgefallen.

Speicher
Mein Kindle hat 4 GB. Dies empfinde ich als zu wenig. Angeblich kann man damit ca. 3500 Bücher speichern. Da ich selber eine kleine Bibiliothek von ca. 8000 gedruckten Büchern habe, empfinde ich den Speicher als klein. Sicherlich sind 3500 Ebooks viel, jedoch möchte ich auch noch andere Dateien speichern. In der heutigen Zeit kostet Speicher ja fast nichts. Ich sehe das Verhältnis von Speicherkapazität und Preis des Kindle als nicht adäquat an.

Um Ordner für Sachgebiete anzulegen um die Bücher zu ordnen, ist etwas umständlich und kostet Zeit.

Menüführung ist gewöhnungsbedürftig, ebenso zwischen zwei Büchern hin und her zuschalten.

Systemabstürze

Systemabstürze kommen vor. Meist, nachdem man sich mehrere digitale Bücher runtergeladen hat. Oder nachdem man die Bücher in seine Verzeichnisse sortiert.
Der Neustart dauert einige Minuten und die letzten Lesezeichen und Sortierungen gehen verloren.
Der Neutstart dauert ca. 2 Minuten. Danach funktioniert der Kindle wieder einwandfrei. Digitale Bücher werden dadurch nicht gelöscht.

MP3 abspielen
Diese Funktion gibt es auf meinem Kindle auch. Der Player befindet sich in der Testphase. Funktioniert einwandfrei. Man überspielt seine MP3s, welche man hören will auf seinen Kindle.
Doch vorsicht!
Die MP3 werden nur in eine Richtung abgespielt. Man kann leider nicht zwischen den MP3 hin- und herwechseln. Es sind keine Zusatzfunktionen vorhanden. Überlegen Sie sich vorher, in welcher Reihenfolge Sie die Musikstücke anhören wollen. Die Lautstärke lässt sich einfach regulieren. Der Klang ist gut.

Webbrowser
Der Webbrowser ist ebenfalls in der Testphase.
In Asien konnte man ihn gratis benutzen. Wie es aktuell ist, kann ich nicht sagen.
In Brasilien kann er (Aug.2012) nicht benutzt werden.
Natürlich ist alles nur in schwarz-weiß.
Lange Ladezeiten machen die Benutzung nicht zum Vergnügen.

Gratisdownloads
Viele Bücher, sowohl neue als auch ältere Bücher, bei denen die Urheberrechte erloschen sind, können kostenlos heruntergeladen werden.
DOCH VORSICHT:
Manche Gratisangebote sind nicht gratis!!!!!!
Auf der amazon.com wird das Buch mit 0,00 US-Dollar angeboten. Sie klicken auf Kaufen und laden es runter.
Nun ist manchmal Vorsicht geboten. Zwar in den seltensten Fällen, aber trotzdem aufpassen.
Das Buch ist auf ihrem Kindle angekommen.
Amazon stellt ihnen jedoch eine Rechnung in unterschiedlicher Höhe.
Plötzlich fallen z.B. 2,99 US Dollar an.
Warum?
Amazon weißt darauf hin, dass der Autor oder Verlag sein Buch wieder auf ein bezahltes Angebot umgestellt hat.
Es liegt nicht an „Amazon“ selber, sondern an der Technik.
So schnell werden die Angebote umgestellt, dass es dem Kunden nicht mitgeteilt wird.
Aber keine Sorge. Sie können das digitale Buch binnen 7 Tagen bei amazon.com stornieren.
Dauert etwas, bis man den richtigen Link bei amazon.com findet.
Des Buch wird von ihrem Kindle gelöscht, wenn sie innerhalb von sieben Tagen 3G verwenden.
Der Betrag wird wieder ihrer Kreditkarte oder Konto gutgeschrieben.

Mein Tip! Überprüfen Sie Ihre Rechnungen auch bei Gratisdownloads. Reagieren Sie innerhalb von 7 Tagen.

Digitale Bücher nur von Amazon?

Amazon verwendet das digitale mobi-Format. Es können auch PDF-Dateien gelesen werden. Leider sind PDF-Dateien nicht gut lesbar auf dem Kindle und PDF-Dateien haben den Nachteil, dass sie mehr Speicherpltz belegen als mobi-Dateien.

Auch andere Online-Anbieter bieten Bücher digitalen Inhalts. Meist im epud- Format. Epud-Dateien können nicht auf dem Kindle gelesen werden.

Hier bleibt der Umweg, die epud-Dateien in mobi-Dateien zu formatieren. Ebenso kann man es mit den PDF-Dateien machen, soweit sie keine Bilder oder Karten enthalten.

Mein Tip! Es gibt das Programm Calibre. Diese Software können Sie sich kostenlos im Internet runterladen. Hier kann man viele Dokumentformate und digitale Bücher in andere Formate formatieren. Ein Ebook-Betrachter ist ebenfalls integriert.

Calibre ist ein sehr empfehlenswerte Programm.

Nachteile des Kindle:
Geringer Speicherplatz
Hoher Preis
PDF-Dateien schwer lesbar
Keine Farbfotos
Keine zweijährige Garantiezeit
Kein Backlight
Deutschsprachige Graits-Ebooks im Ausland nur gegen Versandkosten, teilweise kostenlos
Eingeschränktes deutschsprachiges Angebot
Hin- und Herwechseln zwischen Amazon.com und Amazon.de
Leider kein MP3-Player mit Zusatzfunktionen

KEIN AKKU, DEN MAN SELBER AUSTAUCHSEN KANN!!!

Vorteile:
Hohe Erreichbarkeit dank 3G
Tastatur
Lesbarkeit
Gewicht
sehr lange Laufzeit
Deutsche Tageszeitungen im Ausland günstiger als in Deutschland
Größeres Angebot  an englischsprachigen Ebooks.
Auch anderssprachige Angebote an Tageszeitungen, die in Deutschland nicht verfügbar sind.
Stand August 2012. Es gibt viele gratis Angbebote von amazon.com. Tagesaktuell. Manche Bücher werden nur einige Stunden gratis angeboten, manche bleiben für einen längeren Zeitraum gratis. Für das Herunterladen via 3G fallen keine Kosten an.
MP3 lassen sich auf den Kindle laden und abspielen.
Webbrowser.

Ingesamt hat sich der Kindle in Asien und Südamerika bezahlt gemacht. Täglich verschiedene Tageszeitungen in verschiedenen Sprachen zu wirklich günstigen Preisen.
Bin mit einigen kleineren Abstrichen, sehr zufrieden.