Zypern: Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man darüber lachen

Jeder hat es schon einmal sicherlich in seinem Leben gesehen.

Der Geldautomat ist leer und wird durch Geldboten mit Schusswaffen wieder aufgefüllt. Ein seltener Anblick, der meist über Nacht oder an den Wochenenden stattfindet. Den Geldautomaten gibt es ja in Deutschland wie Sand am Meer.

Umso erstaunlicher ist es nun, dass sämtliche Automaten in Zypern leer sind. Nichts. Pustekuchen.

Per Flugzeug wurden dann mal kurzerhand 5 – fünf – Milliarden Euro in Bargeld über Nacht nach Zypern geschafft. Natürlich unter hoher Bewachung. Wahrscheinlich hat man das Flugzeug in der Luft noch mit Abfangjägern gesichert. Und dieser „Tropfen“ auf den heißen Stein gelangt nun zu den Bürgern von Zypern. Die hiesige Polizei ist alamiert. Radiosendungen bitten um Ruhe und Ordnung. Man weist darauf hin, dass man auch morgen noch seine Bankgeschäfte erledigen kann. Klar kann man das. Über Nacht können ja wieder 5 Milliarden in Bargeld dahingeflogen werden.

Heute wird in den Banken nur gekleckert. Morgen wird geklotzt, denn dann wird auch der letzte EU-Bürger, Russe und sonstige Inverstor mitbekommen haben, dass man nun sein schwer verstecktes Schwarzgeld in Empfang nehmen kann.

Manche Banker in Zypern munkeln bereits, dass sämtliche Flüge ins außereuropäische Ausland ausgebucht sind. Zielort Asien und Karibikinseln.

Auch in den Häfen wird mit regem Schiffsverkehr gerechnet. Dort kann man das Geld dann gleich Containerweise verladen.

 

 

 

Zwangsräumung oder Suizid, was ist Ihnen lieber? Immobilien in Spanien und Italien günstig wie nie!

Herrlich diese zweite Hälfte dieser Nachricht. Endlich sind die Ferienimmobilien in Spanien und Italien günstig zu erwerben. Wahrscheinlich auch in Portugal und Griechenland.

Endlich günstig an den ersehnten Zweitwohnsitz in einem eisfreien europäischen Staat. Viele haben darauf lange gewartet und gespart. Hunderttausende von Wohnungen, Apartments und Häuser stehen in den südlichen Staaten zum Verkauf. Tendenz weiter steigend.

In Spanien nehmen die Zwangsräumugen zu. Schuld ist die steigende Arbeitslosigkeit. Immobilienkredite können nicht mehr bedient werden und die Banken sind ja hier bekanntlich unerbittlich. Für die Banken zählt ja nur die Bilanz. Menschleben lassen sich schwer bilanzieren, also weg damit.

Bankia vesucht durch ein Gebotssystem über 1000 Immobilien in Spanien loszuwerden, die teilweise nie bezogen wurden oder zwangsgeräumt wurden. Und denken Sie daran, dass wahrscheinlich die günstigsten und attraktivsten Immobilien schon vorab an Banker, Freunde und Bekannte zu günstigen Konditionen übereignet wurden. Würde mich nicht wundern, wenn in den nächsten Monaten solche Fälle auftauchen. Warten wir es gemeinsam ab und bis dahin unterhalte ich Sie mit diesem und den folgenden Artikeln.

Also allein die spanischen Banken benötigen fürs erste -sic – fast 60 Milliarden Euro, damit sie weiter ihren Geschäften nachgehen können. Eine Menge Geld denken Sie? Ja aber es gibt ja noch andere europäische Banken, die in der Falle sitzen.

Und genau diese Banken treiben ihre Geschäfte weiter voran. Bei der UBS hat ein Angestellter mit drei Kollegen fast 3 Milliarden Euro verzockt. Naja ist ja eine schweizerische Bank und geht die EU nur marginal an. Aber sicherlich gibt es solche Zocker bei fast jeder Bank.

Und nun versuchen die spanischen Banken (ersetzbar durch griechische, italienische usw. usv.) ihre Immobilien an den Mann zu bringen. Die Preise sind dramatisch gefallen und die Immobilienblase ist geplatzt, wahrscheinlich noch nicht vollständig.

Um Wohnraum muss man sich in den nächsten Jahrzehnten keine Sorgen machen, sofern man Geld hat.

Unerbittlich treiben die Banken ihre Kredite ein. Immobilienkredite die nicht mehr beglichen werden können von den Kreditnehmern. Egal in welcher Lebenslage sich der/die Betroffene/n befinden, ist der Bank ja erstmal egal. Hauptsache man kann was zu Geld machen. Egal ob die Familie vier Kleinkinder hat oder es sich um ein altes Ehepaar handelt, dass seinen Lebensabend in dem eigentlich abbruchreifen Haus der Urgroßeltern verbringen will. Mehrere Male den Kredit nicht bezahlt, dann ab auf die Straße. Der Staat hat ja mittlerweile den Offenbarungseid geleistet. Also hilft er lieber den Banken als seinen Bürgern. Das Stimmvieh ist ja nur alle vier Jahre wichtig und wird kurz vor der Wahl mit seltsamsten Wahlversprechen geködert. Aber 60 Milliarden für die spanischen Banken. Kein Problem.

So häufen sich nunmehr die Zwangsräumungen in Spanien und die ehemaligen Besitzer ziehen es lieber vor, vorher aus dem Leben zu scheiden, als auf der Straße dahinzuvegetieren wie ein Stück Vieh (Stimmvieh). Familienväter springen aus dem Fenster, andere erhängen sich. Die Liste wird sicherlich noch um einiges weitergehen, nur hier reicht der Platz in den Medien nicht aus, um alle einzeln aufzuzählen oder man versucht dies teilweise unter den Teppich zu kehren. Man will ja die Immobilien verkaufen.

http://www.welt.de/wirtschaft/article110558226/Zwangsraeumungen-treiben-Spanier-in-den-Selbstmord.html

Studien haben gezeigt, falls die Presse über Selbsttötungen berichtet, diese während des Berichtzeitraums dramatisch in die Höhe schnellen, um nach Beendigung der Berichterstattung wieder auf dem normalen Durchschnittswert zu fallen (Wien, Selbstmorde durch Zug).

Leider werden zu den Immobilienfotos nicht die Fotos der Verblichenen veröffentlicht. Wäre doch in unserer heutigen Zeit ein wahrer Verkaufsgag. Oder?

„Kaufen Sie diese Ferrienwohnung mit Blick auf die Altsatdt von Barcelona. Sie haben einen herrlichen Sonnenaufgang mit der Sicht aus diesem Fenster. Ebenso wie ihr ehemaliger Besitzer, der genau aus diesen Fenster vorletzte Woche gesprungen ist. Nein, er konnte diesen wunderschönen Rundblick nicht länger ertragen.

Da ich kein Werbefachmann bin, sollte man mir diese unkreative Anzeige nicht allzu sehr anlasten. Aber so oder so ähnlich könnte eine Anzeige aussehen.

In Italien ist die Lage noch nicht so dramatisch oder es wird nicht davon berichtet. In Südtirol bekommt man endlich wieder Immobilienschnäppchen, die sonst die bösen Italiener den deutschen Kaufinteressenten vor der Nase weggeschnappt haben. Wahrscheinlich gibt es auch Schnäppchen in der Toscana. Aber wahrscheinlich nicht. Die haben ja schon unsere deutschen – ach so armen – sozi-Politiker in den letzten Jahrzehnten aufgekauft. Aber halten Sie die Augen offen.

http://www.welt.de/finanzen/immobilien/article110556343/Krise-macht-Ferienhaeuser-in-Italien-zu-Schnaeppchen.html

Zusammenfassend muss gesagt werden, dass man wirklich Schnäppchen in den angeschlagenen und bereits angezählten südeuropäischen Ländern machen kann. Helfen Sie also bitte mit, dass es den Banken wieder gut geht. Den wenn es den Banken gut geht, dann wird es auch Ihnen gut gehen! Oder? Denken Sie auf keinen Fall an die Einzelschicksale. Das sind Loser, die genau dahin gehören, wo sie jetzt sind. Nämlich auf die Straße oder den Friedhof. Denken Sie an Ihr Wohlbefinden und geniessen Sie denn wunderschönen Ausblick über Barcelona/Madrid/Athen/Lissabon/Rom etc so lange es noch einen wunderschönen Ausblick gibt.