Der Confed CUP rückt in Brasilien in den Hintergrund

Der Confed CUP rückt in Brasilien in den Hintergrund.

In Brasilien rückt der Confed Cup 2013 für die meisten Brasilianer eher in den Hintergrund, obwohl die brasilianische Nationalmannschaft mit ihrem glücklichen 2:1 Sieg gegen Uruguay in das Finale einziehen darf. Auf zwei brasilianischen Fernsehsendern wurde das Spiel übertragen, auf zwei anderen Fernsehsendern die landesweiten Demonstrationen ausgestrahlt.

Die Großteil der Menschen erkennt, dass die derzeitigen Probleme in Brasilien dringender sind als das Abschneiden Brasiliens bei irgendeinem Fußballpokal. Und die Brasilianer sind Meister im Verdrängen von Problemen. Sowohl im privaten Bereich als auch im öffentlichen. Amanha. Morgen. Jaja, morgen so hoffen die Brasilianer werden sich ihre Probleme in Luft auflösen, aber das ist eben nicht der Fall.

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Der Confed CUP rückt in Brasilien in den Hintergrund.

Komisch: Brasilien besiegt beim Confed Cup Uruguay und hat danach immer noch dieselben Probleme

Komisch: Brasilien besiegt beim Confed Cup Uruguay und hat danach immer noch dieselben Probleme.

Es ist irgendwie seltsam. Brasilien besiegt Uruguay im Halbfinale mit einem glücklichen 2:1 und kein einziges Problem, dass Brasilien in die Zange genommen hat, hat sich in Luft aufglöst.

Auf den Straßen wird immer noch Mord, Totschlag, Raub und Vergewaltigung von den Verbrechen praktiziert. Interessant waren die gestrigen Live-Bilder aus einem Polizeihubschrauber, der Jugendbanden filmte, die Passanten die Handtaschen und Rucksäcke klauen. Die Polizei konnte nicht eingreifen, denn diese mußte ja den Bürgermeister, Gouvernor und ihre Regierungssitze schützen und die bösen Demonstranten in Schach halten.

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Komisch: Brasilien besiegt beim Confed Cup Uruguay und hat danach immer noch dieselben Probleme.

Don´t come to the World Cup 2014

Don´t come to the World Cup 2014.

Die Massenproteste in Brasilien reißen nicht ab.

Mittlerweile sind es sechs Tage an denen vor allem junge Menschen hier in Sao Paulo auf die Straße gehen. Auslöser war die Fahrpreiserhöhung für die öffentlichen Verkehrsmittel. Die Öffentlichen werden hauptsächlich von Studenten und der „ärmeren“ arbeitenden Bevölkerung benutzt. Und genau diese trifft es wieder einmal am härtesten. Auch wenn der Beförderungspreis nur um 30 centavos (ca. 10 Cent oder 20 Pfennig) angehoben wird, erscheint das auf den ersten Eindruck nicht besonders viel.

In Deutschland würde niemand auf die Straße gehen, weil er 10 Cent mehr zahlen muß.

Aber in Brasilien gibt es einen Mindestlohn, der jährlich gesteigert wird. Aktuell sind es 678 Reais, ca. 233 Euro

Die Rechnung hatte ich schon einmal in einem vorherigen Artikel beschrieben.

Die Fahrpreiserhöhung war nur der Auslöser. Doch unter der aufgewühlten Oberfläche der Bevölkerung schlummerte ein anders Belangen.

Die Korruption in Brasilien.

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Don´t come to the World Cup 2014.

Massenproteste in brasilianischen Großstädten gegen Korruption und WM 2014

Massenproteste in brasilianischen Großstädten gegen Korruption und WM 2014.

Die Fahrpreiserhöhung der öffentlichen Verkehrsmittel (Busse) führe letzte Woche in Sao Paulo an mehreren Tagen zu Massenprotesten, an welchen sich hauptsächlich Studenten beteiligt hatten.
Donnerstag wurden in Sao Paulo 80 verletzte Demonstranten, 10 Journalisten und 12 Polizisten in Krankenhäuser eingeliefert. Die Polizei ging äußerst brutal gegen die Demonstranten vor, aber auch gegen Journalisten, obwohl diese meist leicht als Journalisten zu erkennen sind. Gummigeschosse, Tränengas und Schlagstöcke auf der einen Seite, Molotow-Cocktails und Steine auf der anderen.
Freitag Abend richteten sich die Demonstrationen (in Sao Paulo wurden ca. 6000 Demonstranten am frühen Abend gemeldet) nun nicht mehr nur gegen die Fahrpreiserhöhung, sondern auch gegen die Korruption rund um die Fußball WM 2014 und die Austragung derselbigen.

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Massenproteste in brasilianischen Großstädten gegen Korruption und WM 2014.

In Sao Paulo ist die Hölle los – weil…. die Beförderungspreise für Busse erhöht wurden

viaIn Sao Paulo ist die Hölle los – weil…. die Beförderungspreise für Busse erhöht wurden.

Straßenschlachten, brennende Straßenblockaden und die Polizei reagiert überproportional agressiv. Es ist nicht der erste Tag, in welcher einen Welle von Straßenschlachten über Sao Paulo hinwegrollt.

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viaIn Sao Paulo ist die Hölle los – weil…. die Beförderungspreise für Busse erhöht wurden.

Sicherheitshinweise Brasilien – Confed-Cup 2013 in Brasilien – Fußball WM 2014

Sicherheitshinweise Brasilien – Confed-Cup 2013 in Brasilien – Fußball WM 2014.

Der Confed-Cup 2013 (Konföderations-Pokal) ist sozusagen die Generalprobe für die Fußballweltmeisterschaft 2014 in Brasilien.

Um es vorwegzunehmen: Brasilien ist ein wunderschönes Land, die meisten Brasilianer sind freundliche, aufgeschlossene Menschen. Aber es gibt hier leider auch genügend Schattenseiten. Brasilien hat sehr große innenpolitische Probleme. Armut, Arbeitslosigkeit, Drogenkrieg, Inflation, Transportwesen, Korruption, schlechte Gesunheitsversorgung. Probleme die weit über die Problematik in den europäischen Ländern hinausgehen – nehmen wir einmal Osteuropa außen vor.

Brasilien ist kein 1. Welt Land. Behalten Sie das bitte immer im Hinterkopf.

Themen

1. Einreise nach Brasilien
2. Flughafen – Taxi – öffentliche Verkehrsmittel – Geldwechsel
3. Im Hotel
4. Auf der Straße
5. Überfall – Straßenraub
6. Drogen
7. Favelas
8. Prostitution
8. Pädophilie
9. Fußball
10.Abreise

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Sicherheitshinweise Brasilien – Confed-Cup 2013 in Brasilien – Fußball WM 2014.

Deutsche Panzer rollen wieder – diesmal nach Brasilien

Deutsche Panzer rollen wieder – diesmal nach Brasilien.

Unter großer Medienbeteiligung kamen letzte Woche acht gebrauchte Flugabwehr-Panzer Gepard Typ 1A2 in Rio de Janeiro an.

Grund: Fußballspiele

Während man in Deutschland kaum darüber nachgedacht hat, wie die Fußball-WM 2006 gegen Anschläge gesichert wurde und es der Normalsterbliche in den Medien nicht präsentiert bekam, geht man hier in Brasilien ganz anders damit um. Hier wird nicht verschwiegen, dass die WM 2014 ein weiches Anschlagsziel für Terroristen ist. Unter großen Medienaufwand wurde fast schon Live im Fernseh der Schwertransport – abgesichert von Polizei und Militär, Polizeimotorräder als erstes (fast wie ein Staatsbesuch) – vom Anlandhafen über die Stadtautobahn nach Rio de Janeiro verlegt. Die Gepards auf Schwerlastzügen, aus einem Polizeihubschrauber medienwirksam in Szene gesetzt.

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Deutsche Panzer rollen wieder – diesmal nach Brasilien.